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Wettbewerb Uffhauserstrasse

Freiburg

Der Entwurf gliedert das Grundstück in zwei ungefähr gleich große, jeweils an den Quartiersplatz angrenzende Bauabschnitte auf. Die vorgeschlagene Bebauung nimmt mit ihren insgesamt acht  einzelnen Baukörpern die Merkmale der umgebenden Bebauung, wie Maßstäblichkeit, Gebäudestellung, Kubatur auf, und fügt sich selbstverständlich in die umgebende Bebauung ein.

Die vorhandene städtebauliche „Körnung“ wird durch die Neubauten aufgenommen, weitergeführt und neu interpretiert. Das Ensemble soll durch eine einheitliche Fassadengestaltung und Ausformulierung der Baukörper den bisherigen und zukünftigen Bewohnern eine identitätsstiftende Quartiersheimat geben. Zur immissionsbelasteten Uffhauser Straße bilden zwei L-förmige Gebäuderiegel eine schützende Barriere zu den ruhigen Innenhöfen. In den Bereichen zu den verkehrsberuhigten Nebenstraßen, lösen sich die Strukturen locker auf und gewähren Ein- und Ausblicke in die zentral gelegenen Höfe und den Anger. Die einheitliche Dachneigung aller Baukörper fällt kontinuierlich von der sechsgeschossigen nordwestlichen Gebäudeecke auf vier Geschosse in der südöstlichen ab und bietet so eine optimale Ausrichtung in Bezug auf Belichtung der einzelnen Wohnungen und gleichzeitig auf die Nutzung solarer Energieeinträge. Die Leitidee des Entwurfes ist es, das Ensemble harmonisch, zurückhaltend und selbstverständlich in die vorhandenen Strukturen einzupassen.